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Wenn der Barcode nicht lesbar ist ...

Es kann viele Ursachen geben, die dazu führen, dass ein Barcode vom Erfassungsgerät (Scanner) nicht gelesen werden kann.

Das optimale Druckergebnis sollte immer nach zwei Kriterien beurteilt werden:

 

  1. Qualität des Druckbildes
    (Kontrast, Randschärfe und Gleichmäßigkeit)

  2. Beständigkeit des Ausdruckes
    (physikalisch gegen Wischen, Kratzen, UV-Licht und Wärme sowie chemisch gegen z.B. Reinigungsmittel, Benzin, Öl, Fette, Säuren, Laugen, Lösungsmittel, etc.)

Um Probleme bei der Lesbarkeit schon im Vorfeld zu vermeiden, ist es unerlässlich einige Regeln zu beachten!

Dabei geht es primär nicht nur um den Drucker, der den Barcode auf das Etikett bringt, oder dem Scanner zum Erfassen des Codes, sondern vor allem auch um die Verwendung der richtigen Verbrauchsmaterialien wie z.B. Etiketten und Thermotransferfolien!

Welches Etikett soll ich für meine Anwendung verwenden?

Welches Thermotransferband benötige ich dazu?

Oft kann der Einsatz falscher Materialien zu markanten Einbußen der Druckqualität führen, die dem Anwender großen Schaden verursacht.

Abgesehen davon, stellt ein Etikett nicht nur Ihr Produkt dar, sondern es trägt auch einen Großteil dazu bei, dass der Kunde sich für den Kauf entscheidet.

Wir zeigen Ihnen gerne welche Verbrauchsmedien es gibt und beraten Sie bei der Wahl der passenden Materialien.

Die von Bluetech Systems benutzten Materialien werden nur von Herstellern mit zertifizierter Qualität bezogen!!!

Weiters bieten wir auch Plastikarten im ISO-Format zum Selbst- oder Lohndruck sowie die gesamte erforderliche Hard- und Software zur Barcodeerfassung an.

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Etiketten

In der Praxis sind Etiketten meist realisiert auf Papier, Kunststoffmaterial oder Textil, neutral oder mehrfarbig bedruckt, mit permanent oder ablösbar haftendem Kleber, produziert in Rollen in den verschiedenen Formaten.

Die Etiketten können mit verschiedenen Klebeschichten und Oberflächenmaterialien geliefert werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Kleberqualitäten:

  • permanent haftend
  • stark permanent haftend
  • wiederablösbar (R100/R5000/R5100)
  • Spezialkleber für niedrigeren Temperaturbereich

Wichtig ist auch die optimale Lagerung und Verarbeitung der Etiketten und Farbbänder. Optimale Lagerbedingungen sind kühle und trockene Räume bei ca. 20 °C und einer rel. Luftfeuchtigkeit von ca. 50 %. Höhere Lagertemperaturen (über 25 °C) können bei Etiketten zu seitlichem Kleberaustritt führen. Dadurch wird die weitere Verarbeitung beeinträchtigt.

Selbstklebende Etiketten benötigen 48 Stunden um vollständig auszuhärten. Tests sollten daher erst nach Ablauf dieser Zeit durchgeführt werden.

Verschmutzungen jeder Art verhindern den optimalen Kontakt des Etikettes zum Untergrund. Daher ist die Reinigung des Untergrundes vor dem Verkleben besonders wichtig. Die optimale Verklebungstemperatur liegt bei ca. 20 °C. Für Verklebungen bei Niedrigtemperaturen unter 10 °C stehen spezielle Klebstoffe zur Verfügung.

Unsere Mitarbeiter haben langjährige Erfahrungen mit dem richtigen Einsatz von Verbrauchsmaterialien und wählen, unter Berücksichtigung des kompletten Zusammenspiels von Druckertype, Einsatzart und Etikettenmaterial, das für Ihre Anwendung am besten geeignete Medium aus.

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Thermodirektdruck im Vergleich zum Thermotransferdruck

Während es beim Thermodirektdruck (ohne Farbband) auf das geeignete Thermopapier ankommt, ist beim Thermotransferdruck zusätzlich vor allem das optimale Kombinieren der beiden Komponenten Transferfolie und Etikettenmaterial zu beachten.

  • Beim Thermodirektdruck werden die Wärmeimpulse vom Thermokopf des Druckers auf ein thermoreaktives Papier übertragen. Sie lösen dort eine chemische Farbreaktion in der speziellen Thermoschicht des Haftverbundes aus. Daher ist der Druck auf Thermopapieretiketten weniger beständig gegen physikalische und chemische Einwirkungen. Deshalb wird dieses Druckverfahren in der Praxis meist dort eingesetzt, wo der lesbare Druck nur zeitlich begrenzt benötigt wird und keine dauerhafte Auszeichnung erforderlich ist.

  • Der Thermotransferdruck hingegen verwendet Transferfolien, die mit Farbe beschichtet sind. Diese Farbschicht wird durch die Wärmeeinwirkung eines Heizelementes auf das gewünschte Empfängermaterial übertragen. Das Thermotransferband besteht aus einer Polyesterfolie, die auf einer Seite mit einer hitzeempfindlichen Farbschicht und auf der anderen Seite mit einer Rückseitenbeschichtung versehen ist. Je nach Anwendung unterscheidet man zwischen verschiedenen Bandqualitäten: Wachs Standardqualitäten drucken mit geringer Energiezufuhr bei hoher Druckgeschwindigkeit mit allerdings beschränkter Wisch- und Kratzfestigkeit. Besonders geeignet für Normalpapier und Karton. Wachs-Harz Universalqualitäten benötigen geringe bis mittlere Energiezufuhr bei hoher Druckgeschwindigkeit und sind wischfest auf Normalpapier und Karton. Breites Anwendungsspektrum für glatte und raue Oberflächen. Harz-Spezialqualitäten benötigen hohe Energiezufuhr bei mittlerer Druckgeschwindigkeit (bis 200 mm/s), ermöglichen aber extrem hohe Wisch- und Kratzfestigkeit sowie starke Beständigkeit gegen Lösungsmittel und Chemikalien. Zum Druck auf Kunststoffmaterialien, insbesondere Polyester, geeignet, für dauerhafte Kennzeichnung.

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